Saisoneröffnung mit MDR und Kirschblüte in Stapelburg
Der ADFC Kreisverband Ostharz startet mit Begleitung des MDR Radio Sachsen-Anhalt und seiner Radtour am Samstag zur Kirschblüte am Burgberg in Stapelburg in die diesjährige Radsaison.

Mitte der Woche erhielten wir einen Anruf von MDR Radio Sachsen-Anhalt. Sie wollten im Rahmen ihrer Morgensendung am Freitag den 10.04.2026 der Frage auf den Grund gehen: Klappt das? Ohne Mountainbike durch den Harz. Im Zuge dessen hatte der MDR von unserer geplanten Saisoneröffnungsradtour zur Kirschblüte am Burgberg Stapelburg erfahren. So kam es nach einer Absprache dazu, dass MDR-Reporterin Marie Stille mit 2 Aktiven aus unserer ADFC Gliederung, nämlich Wolfgang und Jörg am Freitagmorgen einen Großteil der Tour schon einmal testweise in Angriff nahm. Bei nasskaltem Wetter, aber mit großem Enthusiasmus nahmen unsere “Radprofis” und Marie Stille mit ihrem Hollandrad die Strecke unter die Räder. Die Antwort auf die Frage lautete am Ende der Tour wahrscheinlich: Ja, man kann auch ohne Mountainbike im Harz Rad fahren. Aber hier und auch andernorts schadet natürlich besseres Wetter auf keinen Fall. Für uns aber war es speziell eine sehr gute Werbung für die Radtour am darauffolgendem Tag und für den ADFC und das Verkehrsmittel Fahrrad im Allgemeinen. Vielen Dank noch einmal an das MDR-Team für den netten Kontakt und auch an dieser Stelle noch einmal Respekt für Marie Stille, auch ohne Gangschaltung die Tour am Rande des Harzes gemeistert zu haben.
Schon der erste Blick aus dem Fenster am Samstagmorgen zeigte uns, dass wir heute mit wesentlich besserem Wetter als am gestrigen Freitag rechnen konnten. Um so größer natürlich die Erwartung, wie viele Mitradelnde wir heute bei unserer Saisoneröffnungsradtour begeistern konnten, dabei zu sein.
Die Antwort erhielten wir beim Ankommen am Treffpunkt. Neben vielen bekannten Gesichtern, die uns immer wieder auf unseren Radtouren begleiten, entdeckten wir auch Menschen, die durch den gestrigen MDR-Beitrag von unserer Kirschblütenradtour erfahren haben und Lust hatten, aktiv in den Frühling zu starten. Beim pünktlichen Start am Marktplatz in Wernigerode zählten wir insgesamt 24 Teilnehmer. Ein schöner Erfolg, der wahrscheinlich ein Zusammenspiel aus Vorbereitung, Radiobeitrag und der Aussicht auf Burg und Kirschblüte war.
Mit einem gemütlichen Einrollen verließen wir über das Wohngebiet Charlottenlust das Stadtgebiet von Wernigerode in Richtung Westen, um über Darlingerode, Drübeck unsere erste Trinkpause am Forellenteich in Ilsenburg zu erreichen. Strahlender Sonnenschein machte dieses schöne Naturparadies noch imposanter. Nach dem Auftanken der Flüssigkeitsreserven ging es über die Kastanienallee am Waldrand Richtung Jungborngelände. Dort gab es einen kurzen Abriss zur Geschichte durch einen unserer engagierten Tourenguides. Entlang des ehemaligen Grenzverlaufs radelten wir bis zum Grenzdenkmal Stapelburg, wo es nochmal ein kurzes Innehalten gab, bevor wir den Anstieg zu unserem heutigen Ziel, dem Burgberg mit der Burgruine Stapelburg in Angriff nahmen. Der Ausblick bei wolkenlosem Himmel und dem Ambiente der blühenden Kirschbäume war grandios. Die Aktiven des ADFC Kreisverbandes Ostharz hatten im Schatten der Burgruine ein Picknick vorbereitet. Und so standen nach kurzer Zeit Kuchen eines Wernigeröders Bäckers, aber auch Brezeln und Salami auf den reich gedeckten Tischen. Bei intensiven Gesprächen verging die Zeit wie im Fluge und ich denke, dass alle nicht nur satt vom Essen, sondern auch reich an Austausch und Natureindrücken die Abfahrt vom Burgberg hinab in Angriff nahmen. Über die Forllenteiche und die Grovesmühle streiften wir Veckenstedt, um danach Richtung Ilsenburg wieder die Ortslage Drübeck zu erreichen. Von dort fuhren wir entlang des Ziegenberges, um nach knapp 5 Stunden und circa 35 Kilometern wieder den Marktplatz Wernigerode zu erreichen, wo sich nach einem obligatorischem Abschlussfoto verabschiedet wurde. Nicht aber, ohne zu versprechen, bei der nächsten Tour wieder dabei zu sein. Abschließend möchte ich vor allem unseren engagierten Tourenguides Jörg Berthold und Frank Dömges für die fantastische Planung und Durchführung der Tour danken. Außerdem natürlich auch unseren Aktiven, die bei Einkauf, Transport und Vorbereitung unterstützt haben. Aber natürlich auch ein ganz großen Dank an alle Mitradelnde. Eine sehr diszipliniert fahrende Gruppe, deren Dankbarkeit für uns der Lohn für unsere ehrenamtliche “Arbeit” ist. Wir freuen uns auf die nächsten Touren.

























